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Ein Dankesbrief per eMail von
Elsa Timm in Turuçu
an den Vereinsvorstand vom Dez. 2006
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Heute früh habe ich mit unseren Gesundheitsbeauftragten ein wenig über unsere Projekte gesprochen. Es handelt sich dabei um die zwei Sozialarbeiterinnen, die die meisten Hausbesuche machen und dadurch auch die beste Übersicht über die Patenkinder haben. Außerdem wohnen sie schon ihr Leben lang hier. Sie haben erzählt, dass schmutzige Kinder in zerrissenen Kleidern zu Straßenbild gehört haben, ebenso wie ihre schmutzigen, ungepflegten Eltern. Das sieht man jetzt gar nicht mehr, das hat sich durch die Projekte komplett verändert. Und kein Kind muss mehr hungern! Das wäre ohne das Patenprojekt komplett anders! Noch deutlicher wird es bei der Kapelle: Die Jugendlichen sind früher in die Schule gegangen, aber in ihrer Freizeit haben sie alles Mögliche gemacht, was sie nicht sollten, gestohlen, sich herumgetrieben. Jetzt nimmt jeder sein Instrument mit nach Hause und verbringt die Zeit mit üben. Nachmittags sitzen sie alle vor den Hütten und Häuschen und spielen und bringen ihren Geschwistern bei, was sie schon können. Früher war Weihnachten ein Tag wie alle anderen hier. Jetzt macht die Schreinerei Engel, die auf dem Dorfplatz aufgehängt werden, ein großer Weihnachtsbaum wird aufgestellt und die Kapelle spielt Weihnachtslieder. Die Baumschule schmückt den Dorfplatz, der jetzt voller Blumen ist - vorher war er nur staubig und grau. Und die Mädchen von der Bäckerei verkaufen ihr Weihnachtsgebäck. Viel hat sich geändert, seit der Walldorfer Verein uns hilft! |
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