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 Projekte Brasilien 

Musikkapelle für Kinder in Turuçu

Aus unserem Jahresberichten 2008 und 2009

Mit unserer Unterstützung wurde bereits Anfang 2005 der Aufbau einer Musikkapelle begonnen. Musik hat in Brasilien eine besondere Bedeutung. In einer Kapelle zu spielen ist für die meisten Jugendlichen ein großer Traum. Und sie lernen hier – ganz nebenbei – Disziplin und Teamarbeit. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss die Kapelle wieder verlassen.

Nun haben 36 Jugendliche mit sozialen und schulischen Problemen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren die Möglichkeit, ihre Freizeit mit Musik sinnvoll zu gestalten. Hinzu kommen deren Geschwister, die sich zuhause von den Älteren zeigen lassen, wie man mit den Instrumenten umgeht. Zweimal pro Woche wird Unterricht von einem Musiklehrer angeboten. Viele treffen sich aber auch an den anderen Nachmittagen zum Üben. Zu den Auftritten anlässlich von Festen in anderen Städten, bei denen die Musikkapelle auch schon Preise gewonnen hat, fahren inzwischen sogar die Eltern mit – sie sind stolz auf ihre Kinder!

Unter Anleitung einer ehrenamtlichen Helferin üben nun auch etwa 10 Mädchen Tänze ein, um "ihre" Kapelle bei Auftritten begleiten zu können. Abgesehen davon, dass diese Begleitung die Kapelle noch aufwertet, ist so auch ein zusätzliches Freizeitangebot für "unsere" Kinder und Jugendlichen entstanden.

Rechenschaftsbericht 2009:

Lesen Sie den zusammengefassten Rechenschaftsbericht
für alle Teilprojekte in
Turuçu  

 Bitte hier klicken:  

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2007

Mit unserer Unterstützung wurde bereits Anfang 2005 mit dem Aufbau einer Musikkapelle begonnen. Musik hat in Brasilien eine besondere Bedeutung. In einer Kapelle zu spielen ist für die meisten Jugendlichen ein großer Traum. Und sie lernen hier – ganz nebenbei – Disziplin und Teamarbeit. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss die Kapelle wieder verlassen.

Nun haben 36 Jugendliche mit sozialen und schulischen Problemen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren die Möglichkeit, ihre Freizeit mit Musik sinnvoll zu gestalten. Hinzu kommen deren Geschwister, die sich zuhause von den Älteren zeigen lassen, wie man mit den Instrumenten umgeht.

Zweimal pro Woche wird Unterricht von einem Musiklehrer angeboten. Viele treffen sich aber auch an den anderen Nachmittagen zum Üben. Zu den Auftritten anlässlich von Festen in anderen Städten, bei denen die Musikkapelle auch schon Preise gewonnen hat, fahren inzwischen sogar die Eltern mit – sie sind stolz auf ihre Kinder! Und nicht nur das – seit kurzem trifft sich eine feste Mädchengruppe regelmäßig zum Training, um die Kapelle bald bei Musikparaden als Tanzgarde begleiten zu können.

Rechenschaftsbericht:

Übertrag aus dem Jahr 2007:

250,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

750,00 €

an Elsa Timm überwiesener Betrag

1.000,00 €

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2006

In Absprache mit unserem Verein hat Elsa Timm Anfang 2005 mit dem Aufbau einer Musikkapelle in Turuçu begonnen. Jugendliche mit sozialen und schulischen Problemen haben hier die Möglichkeit, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

Musik hat in Brasilien eine besondere Bedeutung. In einer Kapelle zu spielen ist für die meisten Jugendlichen ein großer Traum. Sie treten z.B. an besonderen Festtagen, zu Paraden und Einweihungen von Schulen auf. Die Jugendlichen lernen hier – ganz nebenbei – Disziplin und Teamarbeit. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss die Kapelle wieder verlassen. Inzwischen werden bereits 36 Jugendliche zweimal in der Woche von einem Musiklehrer unterrichtet. Die Kapelle soll in nächster Zeit auf 50 Mitglieder erweitert werden.

Im Sommer 2006 trat die Musikkapelle als eine von 20 Kapellen in São Lourenço do Sul auf. Elsa Timm schrieb: “Es gab viel Applaus, denn die Kapelle hat auch hervorragend gespielt und sah gut aus. Alle waren für dieses Ereignis neu eingekleidet, die Jugendlichen waren stolz und glücklich, dass sie Musik machen können, dass sie Teil der Gesellschaft sein dürfen.“

Viele Jugendliche, die in ihrer Freizeit in der Musikkapelle spielen, haben eine Ausbildung in der von uns bis 2002 geförderten Bäckerei und Schreinerei erhalten. Inzwischen mussten in diesen Werkstätten  einige Maschinen erneuert werden. Hier haben wir noch einmal mit insgesamt 1.000 € geholfen.

Rechenschaftsbericht:

aus dem Jahr 2005 übertragener Betrag

250,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

darin enthalten:

a. Musikkapelle

b. Bäckerei

c. Schreinerei

3.000,00 €

 

2.000,00 €

500,00 €

500,00 €

an Elsa Timm überwiesener Betrag

3.000,00

auf das Jahr 2007 übertragener Betrag

250,00 €

 

 

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Aus unserem Jahresbericht 2005

 



Mit Spaß und Engagement bei der Sache
beim Erdbeerfest !!

Weitere Bilder der Kapelle:

In Absprache mit unserem Verein hat Elsa Timm Anfang 2005 mit dem Aufbau einer Musikkapelle in Turuçu begonnen. Jugendliche mit sozialen und schulischen Problemen haben hier die Möglichkeit, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

Musik hat in Brasilien eine besondere Bedeutung. In einer Kapelle zu spielen, ist für die meisten Jugendlichen ein großer Traum. Sie treten z.B. an besonderen Festtagen, zu Paraden und Einweihungen von Schulen etc. auf. Die Jugendlichen lernen hier – ganz nebenbei – Disziplin und Teamarbeit. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss die Kapelle wieder verlassen. Inzwischen werden bereits 27 Jugendliche zweimal in der Woche von einem Musiklehrer unterrichtet. Die Kapelle soll in nächster Zeit auf 50 Mitglieder erweitert werden. Erste erfolgreiche Auftritte gab es bereits  im Sommer 2005.

Unser Verein hat die Musikkapelle mit € 4000.- für den Kauf der Musikinstrumente unterstützt, die Gemeinde Turuçu stellte Trommeln zur Verfügung.

Rechenschaftsbericht:

durch Spenden erbrachter Betrag

2.050,00

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

3.200,00 €

überwiesener Betrag

5.000,00 €

auf das Jahr 2006 werden übertragen

250,00 €

 

 

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Seit längerem ist es ein großes Anliegen von Elsa Timm und ihrem Team, im Rahmen ihrer vielfältigen Sozialarbeit den Jugendlichen in Turuçu eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen. Da es hier keinerlei Freizeiteinrichtungen gibt, ist die Gefahr groß, dass die Jugendlichen aus Langeweile und Sinnlosigkeit Drogen und Alkohol konsumieren.
Lokale Musikkapellen haben in Brasilien eine lange Tradition. Sie spielen bei den verschiedenen Festen des Ortes und treten auch gegeneinander in friedlichen musikalischen Wettbewerb an.

Der Verein Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V. hat sich Anfang 2005 bereit erklärt, das Projekt einer Musikkapelle für die Jugendlichen von Turuçu finanziell zu unterstützen und hat 4000,- Euro für Musikinstrumente zur Verfügung gestellt, die dann auch schon sehr bald angeschafft wurden.

In einer Musikkapelle können bis zu 50 Jugendliche mit verschiedenen Instrumenten mitmachen. Die Stadt Turuçu stellt einen Musiklehrer, der mit den Jugendlichen arbeiten wird. Die Jugendlichen selbst waren von Anfang an hoch motiviert und konnten ihren ersten Auftritt kaum abwarten.

Das Geld wurde Anfang 2005 vom Walldorfer Verein und inzwischen probt die Kapelle jeden Samstag. Zunächst gab es allerdings einige Startschwierigkeiten zu überwinden. Der Musiklehrer, der die Kinder unterrichten sollte, war krank geworden und musste seine Zusage zurückziehen, ein neuer Lehrer musste gefunden werden. Es hat außerdem recht lange gedauert, bis die Instrumente geliefert wurden, es sind immer noch nicht alle da, die bestellt wurden, die Herstellerfirma hat Lieferschwierigkeiten. (es gibt nicht einfach ein Musikgeschäft, in dem man die Instrumente kaufen kann!)
In den brasilianischen Schulen gibt es in der Regel keinen Musikunterricht, deshalb musste einiges an Zeit und Energie darauf verwendet werden, den Kindern das Notenlesen beizubringen und sie überhaupt mit den Instrumenten vertraut zu machen.
Noch befindet sich die Kapelle also im Aufbaustadium - aber die Jugendlichen sind total engagiert bei der Sache und freuen sich sehr, dass sie etwas lernen dürfen.

Im September 2005 erreicht uns eine E-Mail von Elsa Timm,

in der der Erfolg unserer Unterstützung deutlich wird:

. . . .

Die Kapelle

Die Kapelle wird immer besser. Die Jugendlichen haben so einen Spaß daran, dass es toll ist, ihnen zu zu schauen und vor allem zu zu hören. Viele wollen Mitglied der Kapelle werden, nach und nach nehmen wir auch noch welche auf. Vielleicht ist das schwer für Euch in Deutschland zu verstehen, aber es hat so lange gedauert, weil keiner der Jugendlichen eine Ahnung von Noten hatte. Wir haben ja hier den ersten Kindergarten, seit der Verein uns unterstützt. Und in der normalen staatlichen Schule lernen die Kinder wenig von dem, was ein Mensch wissen muss.

. . . .

Wie sehr wir mit unserer Unterstützung dazu beigetragen haben, die Jugendlichen zu einer Sinnvollen Freizeitbeschäftigung zu animieren, geht sicher aus den Bildern hervor, die die Musikkapelle bei den verschiedenen Festen des Ortes bereits in voller Aktion zeigen.


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