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Unser Engagement in Mali
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Jigiya Bon – Häuser der Hoffnung
Schneiderschule für
Mädchen |
Projektbeginn: Projektende:
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2008
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Projektbetreuung in Walldorf: |
Hanne Meißner, |
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Partner in Deutschland |
Häuser der Hoffnung – Schulbildung für die Dritte Welt, Dres. G. u. C. Weber |
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Partner in Mali
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Association D´Appui à la Scolarisation des Filles Jigiya Bon Youchaou Traoré, Koordinator A.S.F |
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Aus unserem Jahresbericht 2009: Seit Juli 2008 unterstützen wir in Mali ein Zentrum für besonders bedürftige Mädchen und Frauen im Alter von 9 bis 21 Jahren. Träger ist der Wieslocher Verein „Häuser der Hoffnung – Schulbildung für die Dritte Welt“, gegründet von Dres. Gunthard Weber und Cornelia Weber-Jensen. Partner in Mali ist die staatlich anerkannte Association D´Appui à la Scolarisation des Filles Jigiya Bon. Die dort betreuten Mädchen gehören unterschiedlichen Religionen und Ethnien an. Diese multiethnische und religionsübergreifende Orientierung ist den Gründern ein Anliegen, ebenso wie Schul- und Berufsausbildung, Gesundheitsvorsorge, Familienplanung, Ernährung, Hygiene und die Förderung kultureller Aktivitäten. Auch in Mali sind Frauen hauptverantwortlich für die Ernährung ihrer Familien, aber noch zu über 60% Analphabeten. Mädchen werden seltener zur Schule angemeldet als Jungen, denn gerade Mädchen werden in den Familien als Arbeitskräfte gebraucht oder ausgenutzt. Nun aber dürfen die 9 bis 16 Jahre alten Mädchen eine Privatschule besuchen, da hier weit weniger Kinder in einer Klasse sitzen – in staatlichen Schulen sind es oft mehr als 100 Schüler! 20 weitere Frauen von 16 bis 21 Jahren gehen in weiterführende Schulen oder machen Berufsausbildungen. Alle werden von 2 Betreuerinnen, einer Köchin und 2 Guardians versorgt. Aufgenommen werden nur bedürftige Mädchen. Eine Sozialbehörde überprüft deren soziale Verhältnisse. Die Bewohnerinnen, aber auch Frauen aus der Umgebung erlernen in dem inzwischen mit unserer Hilfe fertig gestellten Haus das Schneidern, um so später sich und ihre Familie zu ernähren. Geplant ist, dort auch eine reguläre Schneiderausbildung zu ermöglichen. 2009 konnten diese Pläne leider noch nicht umgesetzt werden. Daher wurde von unserem Verein 2009 kein Geld überwiesen. |
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Rechenschaftsbericht 2009:
| Übertrag aus 2008 |
2.000,00 € |
| durch Spenden erbrachter Betrag |
150,00 € |
| Auf das Jahr 2009 werden übertragen |
2.150,00 € |
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Aus unserem Jahresbericht 2008: Seit Juli 2008 unterstützen wir in Mali ein Zentrum für besonders bedürftige Mädchen und Frauen im Alter von 9 bis 21 Jahren. Träger ist der Wieslocher Verein „Häuser der Hoffnung – Schulbildung für die Dritte Welt“, gegründet von Dres. Gunthard Weber und Cornelia Weber-Jensen. Partner in Mali ist die staatlich anerkannte Association D´Appui à la Scolarisation des Filles Jigiya Bon. Die Vorstandsmitglieder des malischen Vereins und die dort betreuten Mädchen gehören unterschiedlichen Religionen und Ethnien an.
Das Mädchenzentrum liegt in Daoudabougou, einem Stadtteil der Hauptstadt Bamako. Aufgenommen werden nur wirklich bedürftige Mädchen. Eine Sozialbehörde überprüft deren soziale Verhältnisse. Die Bewohnerinnen, aber auch Frauen aus der Umgebung können in dem Zentrum das Schneidern erlernen, um so später sich und ihre Familie zu ernähren. Bisher waren schon 7 Nähmaschinen vorhanden. Mit unserer Hilfe wurden nun die Unterrichtsräume gebaut. Geplant ist, dort später auch eine reguläre Schneiderausbildung zu ermöglichen oder eine Werkstatt zur Herstellung von Taschen, Decken und anderem zu etablieren. |
Rechenschaftsbericht:
| Durch Spenden erbrachter Betrag |
1.000,00 € |
| Spende der SMV der Theodor-Heuss-Realschule Walldorf |
1.000,00 € |
| Spende des Vereins „Häuser der Hoffnung“ |
1.500,00 € |
| aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag |
5.500,00 € |
| an „Häuser der Hoffnung“ überwiesener Betrag |
7.000,00 € |
| Auf das Jahr 2009 werden übertragen |
2.000,00 € |
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November 2008: Die Nähschule nimmt Gestalt an Im November erreicht uns aus Mali ein Brief mit Bildern vom aktuellen Bauzustand der Nähschule die beweisen, dass unsere Hilfe effizient und verantwortungsbewusst eingesetzt wird: |
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Erfreulich ist auch, dass eine sehr fähige Schneiderin in Bamako gewonnen werden konnte, die die Schule künftig darin unterstützen wird, die Qualität der Näharbeiten wesentlich zu verbessern. |
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Erster sichtbarer Erfolg: Am 30. September 2008 erreichte uns die nachstehende eMail unseres örtlichen Projekt-Koordinators, der bereits die ersten Bilder der Fundamente für die Schneiderschule beigefügt waren: |
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| September 2008: Die Fundamente der Schneiderschule nehmen Gestalt an! | |||
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Projektbeschreibung (August 2008) |
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Afrika – der vergessene Kontinent? Für uns nicht! Seit Juli 2008 unterstützen wir in Mali in Zusammenarbeit mit dem Wieslocher Arzt-Ehepaar Dr. med. Gunthard Weber und Dr. med. Cornelia Weber-Jensen ein Zentrum für besonders bedürftige Mädchen und junge Frauen im Alter von 9 bis 21 Jahren. |
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Über Mali:
Mali gehörte
einmal zu einem Großreich, das durch den Handel mit Gold und Gewürzen sehr
wohlhabend war – heute zählt es zu den ärmsten Ländern der Welt. Auf dem
Index der menschlichen Entwicklung, den das Entwicklungsprogramm der
Vereinten Nationen jedes Jahr erstellt, belegt Mali 2007/2008 den 173. von
177 Rängen. Quelle: Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (www.bmz.de) |
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Herr und Frau Weber haben im Januar 2004 gemeinsam mit Ruth und Dr. Wilfried Hoffer das Zentrum Jigiya Bon in Bamako, der Hauptstadt von Mali, gegründet. Dr. Hoffer war damals der Leiter des malischen Büros der Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (GTZ) in Bamako. Ruth Hoffer, von Beruf Sozialarbeiterin und Familientherapeutin, engagierte sich dort vor allem im sozialen Bereich, z.B. in Initiativen gegen die Beschneidung von Mädchen. Träger des Zentrums ist auf deutscher Seite der gemeinnützige Verein Häuser der Hoffnung - Schulbildung für die Dritte Welt gemeinnütziger e.V. (www.haeuser-der-hoffnung.org) und auf malischer Seite der staatlich anerkannte Verein Association D´Appui à la Scolarisation des Filles (A.S.F.) Jigiya Bon (Verein zur Förderung der Schulbildung von Mädchen; ‚Jigiya Bon’ heißt in der Landessprache Bambara ‚Häuser der Hoffnung’). Es sind beides weder religiös noch weltanschaulich oder politisch gebundene gemeinnützige Vereine. Die Vorstandsmitglieder des malischen Vereins wie auch die im Zentrum betreuten Mädchen gehören unterschiedlichen Religionen und Ethnien an. Diese multiethnische Zusammensetzung und die religionsübergreifende Orientierung ist den Gründern ein Anliegen. Ziel des Vereins Häuser der Hoffnung e.V. ist die Förderung der Schul- und Berufsausbildung von Mädchen und Frauen in der Dritten Welt, aber auch die Vermittlung und Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit, der Familienplanung, der Ernährung, der Hygiene und die Förderung kultureller Aktivitäten. Ausgangspunkt des Projektes waren die Tatsachen, dass
Das Zentrum liegt in Daoudabougou, einem Stadtteil Bamakos, der Hauptstadt Malis. Aufgenommen werden nur wirklich hochbedürftige Mädchen. Eine Sozialbehörde überprüft die sozialen Verhältnisse der Familien, aus denen die Mädchen kommen. Im Oktober 2004 zogen die ersten 16 Mädchen in fünf einfache, ockerfarbene Häuser ein, die um einen großen Innenhof mit Ziehbrunnen gebaut wurden - alles umgeben mit einer Mauer. Heute werden dort 20 Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren betreut. Sie besuchen eine Privatschule, da hier weit weniger Kinder in einer Klasse sitzen. Weitere 20 hochbedürftige junge Frauen im Alter von 16 bis 21 Jahren leben dort, die in weiterführende Schulen gehen oder Berufsausbildungen absolvieren. Sie werden von zwei Betreuerinnen, einer Köchin und zwei „Guardians“, zuständig für die Sicherheit, begleitet und versorgt. Eine der Fähigkeiten, die junge Frauen in dem Zentrum erlernen können, ist das Schneidern. Bisher waren zwar schon sieben Nähmaschinen vorhanden, es fehlten aber die Unterrichtsräume. Mit unserer Hilfe entsteht nun eine Schneiderschule für die im Zentrum lebenden Mädchen; aber auch Frauen aus der Umgebung können hier gegen eine kleine Gebühr das Schneidern und Nähen lernen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, dort auch eine richtige Berufsausbildung zur Schneiderin zu ermöglichen und vielleicht eine Werkstatt zu etablieren, in der Taschen, Decken oder andere Gegenstände hergestellt werden, die auch in Europa verkauft werden können.
Über die vielen zusätzlichen außerschulischen Aktivitäten für die Bewohnerinnen des Zentrums können wir hier nicht im Einzelnen berichten. Diese Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins Häuser der Hoffnung - Schulbildung für die Dritte Welt gemeinnütziger e.V. (www.haeuser-der-hoffnung.org).
Auf jeden Fall erwähnenswert ist aber das 2006
im Zentrum gegründete Kleinkreditinstitut, das durch Extraspenden ermöglicht
wurde und das inzwischen 90 malische Frauen mit Kleinkrediten und Beratungen
bei der Existenzgründung von kleinen Unternehmen unterstützt. Der Kreis der
geförderten Frauen wird 2009 noch einmal vergrößert werden. |
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Unsere Hilfe In seiner Sitzung vom September 2008 hat der Vorstand entschieden, dass der Verein die Einrichtung einer Schneiderschule in Jigiya Bon mit einem Betrag von 5.500 € unterstützt.
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vorläufiger Rechenschaftsbericht:
| durch Spenden erbrachter Betrag |
1.500,00 € |
| aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag |
5.500,00 € |
| überwiesener Betrag |
7.000,00 € |
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