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Unser Engagement in Moldawien
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Schule und Internat für Waisen-kinder in Kazanesty, Moldawien |
Projektbeginn: Projektende: |
2009
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Projektbetreuung in Walldorf: |
Elisabeth Horn, Hanne Meißner |
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Partner in Moldawien |
Petru Furdui,
Schulleiter und |
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Kinderhaus Rybniza, Moldawien |
Projektbeginn: Projektende:
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2001 2006 |
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Projektbetreuung in Walldorf: |
Heinz Blattmann, Kleiderstube Walldorf e.V. |
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Projektleiter vor Ort in Moldawien |
Alexander Pantschina, Einrichtung „Svet/Licht“ |
| AA |
Schule und Internat für Waisenkinder in Kazanesty, Moldawien
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Aus unserem Jahresbericht 2009 |
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Die wirtschaftliche und soziale Lage in den ehemaligen GUS-Staaten hat sich kaum gebessert. Daher bemühen wir uns seit Jahren, auch in diesen Gebieten zu helfen. Im Dezember haben wir eine Schule mit einem Internat für Waisenkinder in Moldawien in unser Förderprogramm aufgenommen. Betreut wird das Projekt von Elisabeth Horn, die selbst von 1959 bis 1968 in Moldawien gelebt hat. Zusammen mit ihrem Mann, Lehrer am Walldorfer Gymnasium, ist sie seit langem Mitglied unseres Vereins. Rund 300 Kinder besuchen zur Zeit die Schule in Kazanesty, davon leben 103 ‚Sozial-Waisen’ und 8 Vollwaisen im Internat. Die Löhne für Lehrer und Betreuer werden vom Staat übernommen. Die Schule erhält für jedes Internatskind ca. 18 € monatlich für Unterbringung, Verpflegung, Kleidung, Medikamente usw. Davon können weder vollwertige Mahlzeiten, geschweige denn Kleidung oder Freizeitaktivitäten bezahlt werden. Sponsoren aus der Umgebung gibt es kaum, lediglich 2 bis 3 Privatpersonen übernehmen zur Zeit die Kosten für 5 bis 6 Kinder. Die Gebäude sind seit vielen Jahren nicht mehr renoviert worden. Vordringlich ist die Erneuerung der Küche, besonders die Renovierung des Bodens und des gesamten Leitungssystems, und die Modernisierung des Kücheninventars. Hier setzt unsere Hilfe an, die sicher noch lange benötigt werden wird. Frau Horn wird die Schule und das Internat mehrmals im Jahr besuchen und die ordnungsgemäße Verwendung der Gelder prüfen. |
Rechenschaftsbericht 2009:
| durch Spenden erbrachter Betrag |
900,00 € |
| aus Vereinsmitteln erbrachter Betrag |
3.000,00 € |
| an das Projekt überwiesener Betrag |
3.000,00 € |
| auf das Jahr 2010 werden übertragen |
900,00 € |
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Für 2010 sind bereits 3.000,00 Euro zugesagt |
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Eine Schule für Waisenkinder benötigt dringend Hilfe: |
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Kazanesty ist ein Ort mit 2275 Einwohnern auf dem linken Ufer des Flusses Reut im Bezirk Telenesty, 91 km von der Hauptstadt Kischinew (Chişinǎu) und 30 km von der Eisenbahnstation Rogozheny entfernt. Die Abgeschiedenheit des Ortes ist einer der Gründe, warum hier bislang sehr wenig Hilfe aus dem Ausland angekommen ist. Das Gymnasium und Internat für Waisenkinder in Kazanesty wurde 1956 gegründet, 1956 – 1962 als Grundschule und von 1962 – 1992 als allgemein bildende Schule genutzt. Ab 1992 bis heute ist es ein Gymnasium und Internat für Waisenkinder sowie Kinder ohne elterliche Obhut. Die Schule besuchen insgesamt ca. 300 Kinder, davon sind 103 Internatskinder (Waisen) im Alter von 4 – 18 Jahren. Die meisten Häuser der Internatsanlage sind dringend reparaturbedürftig, besonders die Kantine und vor allem die Küche. Der Küchenboden ist aufgewölbt und damit potentielle Gefahrenquelle. Zwar ist die Kantine sehr einfach, aber zweckmäßig ausgestattet, jedoch ist die Elektroinstallation dort – und auch im Küchenbereich - desolaten, lebensgefährlichen Zustand. In der Küche gibt auch der Ofen bald seinen Geist auf. Er wurde bereits mehrfach repariert, in letzter Zeit immer häufiger und die Versorgung der Kinder mit warmem Essen ist akut gefährdet. Außerdem sind die Kühlanlagen für die Aufbewahrung der Lebensmittel in einem desolaten Zustand. Die Außenanlagen des Internats liegen aus Mangel an Geldern brach. Früher gab es Gemüsegärten und einen Schweinestall bis das Geld für das Saatgut und die Futtermittel ausging. Auch die Pumpen für die Bewässerung sind kaputt, sodass schon deshalb die Gemüsegärten aufgegeben werden mussten. Mit 2 neuen Pumpen könnte die Bewirtschaftung der Gärten wieder aufgenommen werden. Die Schule ist dringend auf die Hilfe von außen angewiesen, da der Staat außer den Lehrergehältern nur eine monatliche Pauschale von 18 Euro für jedes Waisenkind bezahlt – zu wenig für einen menschenwürdigen Unterhalt und erst recht nicht genug für die vordringlichsten Renovierungsarbeiten. |
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Die Küche muss dringend renoviert werden: Fußboden, Elektro-Installation, Herd und Kühleinrichtungen. |
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Die Sanitäranlagen für die 103 Internatsschüler sind in einem akzeptablen Zustand. Gleichwohl stehen für die Kinder nur 10 Toiletten zur Verfügung, sodass sie vor allem am Morgen häufig ihre Notdurft auf dem Brachland des weiten Internatsgeländes verrichten. Die Toilette für das Lehr- und Internatspersonal ist allerdings in einem trostlosen und überaus unhygienischen Zustand und deshalb dringend sanierungsbedürftig. Die frühere Latrine wurde durch die Gesundheitsbehörde zugeschüttet und bisher konnte noch kein Ersatz geschaffen werden. |
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Die weitläufigen Außenanlagen können aus Geldmangel nicht mehr gepflegt werden. Die Internatseigenen Gärten, in denen früher Gemüse angebaut wurde, liegen brach, weil die Bewässerung wegen der defekten Pumpen nicht mehr möglich ist |
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Durch die engagierte private Hilfe unseres Mitglieds Frau Elisabeth Horn konnten in letzter zeit einige der allernotwendigsten Renovierungsarbeiten in Angriff genommen werden. Der Verein "Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V." hat sich daher im Jahre 2009 entschlossen diese Hilfe zu unterstützen. In unseren Jahresberichten werden wir über den Erfolg unserer Hilfe informieren. Für die Instandsetzung der Küche einschließlich der Elektroinstallation wurde ein Kostenvoranschlag eingeholt, der sich auf insgesamt ca. 8.800 Euro beläuft. Ein Teil der Arbeiten werden von dem Lehrerkollegium in Eigenleistung übernommen, so z.B. die notwendigen Transporte für Baustoffe und Einrichtungen sowie die Abbrucharbeiten. |
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