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 Projekte Nepal 

Sanierung der Indrayani Primary School
Hilfe für eine besonders arme Grund-Schule in Kirtipur

Begründung unseres neuen Hilfsprojektes in Nepal ab März 2010

Die Indrayani Grundschule Schule, im Ortsteil Devdhoka der Kernstadt gelegen, gehört ganz zweifellos zu den ärmsten in der gesamten Kirtipur Municipality und die etwa 110 kleinen 6 bis 11jährigen Schüler verbringen ihren Schultag dort unter besonders widrigen Bedingungen.

Das vollkommen offene Schulgelände - ohne die in Asien eigentlich unverzichtbare Grundstücksmauer - dient in den frühen Morgenstunden vorbeiziehenden Tagelöhnern gelegentlich zur Verrichtung ihrer Notdurft. Die Schulgebäude sind innen und außen unverputzt, die Böden aus gestampftem  Lehm. Fenster und Türen - wenn überhaupt vorhanden - sind kaum intakt. Eines der dringend benötigten Gebäude kann überhaupt nicht genutzt werden und die 110 Kinder müssen sich eine einzige Toilette (eigentlich: Kloake) teilen, deren Zustand hier nicht wiedergegeben werden kann.

Völlig ungeschützt und offen liegen die Gebäude
Rechts: Block 2, Klassenräume
Links: Block 3, Klassenräume

Der Klassenraum der 4. Klasse

 Das Lehrerkollegium mit Principal
Phursat Maharjan in dem spartanischen
Lehrerzimmer

 Appell zum Unterrichtsbeginn
Rechts: Block 1 mit Lehrerzimmer
Mitte: Block 2, Klassenräume
Links: Block 3, Klassenräume

110 Kinder müssen sich diese
desolate Toilette teilen!

 

Offizielle Organisationen wie z.B. die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) haben in den letzten Jahren verschiedentlich akute Nothilfe im geringeren Umfang gewährt. Die Vorschläge zur Unterstützung einer umfassenden Sanierung scheiterten allerdings bisher an der Tatsache, dass die Schule und die beteiligten Eltern nicht in der Lage sind, den bei diesen Organisationen bei Gewährung von Unterstützung verständlicherweise vorgeschrieben eigenen finanziellen Eigenbeitrag zu leisten. Ein formaler Unterstützungsantrag der Schule an die Deutsche Botschaft blieb daher ohne Erfolg.

Nachdem viele Spender ihr Interesse an einer erweiterten Unterstützung benachteiligter Kinder in Kirtipur durch große Spendenbereitschaft zum Ausdruck gebracht hatten, hat sich unser Projektleiter, Herr Wilfried Gerfen, entschlossen, neben dem langfristig angelegten Primary Education Program Kirtipur ein befristetes Hilfsprojekt zur Sanierung der Indrayani Grundschule zu starten. Der Vorstand des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf hat sich entschlossen, diese Initiative zu unterstützen..

Eine Gruppe zuverlässiger Bürger Kirtipur's hat gegen Ende 2009 einen Projektplan einschl. einer detaillierten Kostenschätzung erstellt. Für den Bau eines neuen Toilettengebäudes sowie der unverzichtbaren Mauer um das Schulgelände einschließlich eines eisernen Eingangstores werden in einem ersten Bauabschnitt ab März 2010 insgesamt 8.400 Euro benötigt. Daran wird sich der Verein mit 4.000 Euro beteiligen.  Das Geld wird jeweils entsprechend des Baufortschritts durch den Projektverantwortlichen vor Ort, Herrn Vijaya Kumar Maharjan, Architekt und Eigner des Hotels Kirtipur Hillside, freigegeben.

Der Umfang der Sanierung

Übersichtsplan zu den Sanierungsarbeiten:

  • Errichtung eines neuen Toilettenhauses mit getrennten Toiletten für Mädchen und Jungen.

  • Grundstücksmauer aus Ziegelmauerwerk an der Ost- , West- und Südseite des Schulgeländes (Die vorhandene Natursteinmauer an der Nordseite bleibt zunächst bestehen)

  • Eisernes Eingangstor

  • Errichtung von 2 Stützmauern auf dem stark abschüssigen Grundstück zwecks besserer Nutzung des Schulhofes.

  • Treppenauf- und abgänge zur Verbindung der einzelnen Schulhofbereiche

  • div. Sanierungsarbeiten in den bestehenden Klassenräumen

Der Baufortschritt

MÄRZ 2010

Unmittelbar nach der Bereitstellung der Spendengelder in Höhe von 8.400 Euro Mitte März 2010 (nach aktuellem Wechselkurs am Überweisungstag NRS 818.844) wurde in Kirtipur mit den Baumaßnahmen begonnen: Bilder vom 16.April 2010

Das Lehrerzimmer diente als sicheres Zwischenlager für die die Zementsäcke Principal Phursat Maharjan begutachtet am 17. April
kritisch die ersten Arbeiten

Fachkräfte und Tagelöhner werden von freiwilligen unterstützt

 

MAI 2010

Schon Ende Mai 2010  nimmt die Mauer um das Schulgelände Gestalt an. Auch die neue Toilettenanlage ist bereits im Rohbau zu erkennen.


Die Mauer an der Westgrenze

Fachleute nehmen Maß für die komplizierten Fundamente in dem
steilen Gelände


Der Rohbau der Toilette


Rechts im Bild sieht man noch die alte Einzel-Toilette, die bald entbehrlich ist.


Der Haupteingang der Schule befindet sich jetzt an der Südseite des Schulhofes.


Ein weiterer Eingang führt direkt zum Lehrerzimmer

 

JUNI 2010

Ende Juni 2010 berichtet unser örtlicher Vertrauensmann, dass der erste Bauabschnitt inzwischen zu 95% fertig gestellt ist. Lediglich einige Installationsarbeiten in dem neuen Toilettenhaus sind noch zu erledigen. Die Grundstücksmauer um das Schulgelände mit den beiden Eingangstoren ist fertig verputzt, weiß angestrichen und mit einem dekorativen Stahlgitter gekrönt.

Das Haupt-Tor an der Südseite des Schulgeländes

Hohe Mauern im steilen Gelände.
Im zweiten Bauabschnitt muss das Niveau des Schulhof-Geländes noch angepasst werden.

Der Nebeneingang direkt neben dem historischen Mast der noch bis in die 70er Jahre betriebenen Güterseilbahn nach Indien

Vorläufiger Rechenschaftsbericht 2010:

durch Spenden erbrachter Betrag

4.400,00 €

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag:

4.000,00 €

Im März an den örtlichen Projektverantwortlichen überwiesener Betrag:

8.400,00 €

 


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