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Grundschul-Stipendien
Programm Kirtipur
Hilfe für
besonders benachteiligte Kinder in der Gemeinde Kirtipur
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Aus unserem Jahresbericht 2009: Auch in Nepal leiden Kinder am stärksten unter der Armut in den Familien. 25-30% der Kinder können aus wirtschaftlichen Gründen keine Schule besuchen oder die fünfjährige Grundschule nicht abschließen. Den Familien fehlt oft das Geld für Schulkleidung, Bücher, Schreibmaterial usw. Stattdessen werden die Kinder häufig zu schwerer Arbeit in häuslichen Teppichmanufakturen, in Webereien, in der Landwirtschaft und in Ziegelwerken herangezogen. Durch ein Stipendienprogramm wollen wir Mädchen und Jungen aus besonders benachteiligten Familien in der Gemeinde Kirtipur den Besuch einer staatlichen Grundschule und den Abschluss der fünfjährigen 'Primar-Stufe' ermöglichen. Mit dem jährlichen Stipendium von 100 € für ein Kind werden sämtliche mit dem Schulbesuch zusammenhängenden Kosten, einschließlich Kleidung und Schuhe, abgedeckt. Das Stipendienprogramm für benachteiligte Kinder Kirtipurs wurde auch 2009 erfolgreich fortgesetzt. Noch im Dezember 2008 erhielten 40 Kinder Winterkleidung und Schuhe sowie umfangreiches Schulmaterial. Ab Beginn des neuen Schuljahres im April 2009 konnten weitere 15 Kinder in das Stipendienprogramm aufgenommen werden. Das "Primary Education Program Kirtipur" ist inzwischen weit über die Grenzen der Gemeinde Kirtipur bekannt. Am 10. Oktober 2009 organisierte das Bürgerkomitee den 2. Jahrestag des Projektes unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und zahlreicher aus Schulen Kirtipurs hervorgegangener Persönlichkeiten. Alle Kinder erhielten bei diesem Fest dringend benötigte Kleidung, Bücher und Schreibutensilien. Die 14 beteiligten Schulen konnten sich über Schulbücher für ihre Bibliotheken freuen, die ebenfalls aus dem Stipendienfond finanziert wurden. Die Newari-Bäckerei, die von uns im Jahre 2007 gefördert wurde, leidet seit langem unter den in Nepal häufigen Stromsperren. Daher erhielt sie noch einmal insgesamt 1.200 € für den Kauf eines Generators. Die Spendenbereitschaft für dieses Projekt ist nach wie vor sehr hoch. Daher planen wir zusammen mit dem Projektbetreuer, Herrn Gerfen, für 2010 die Sanierung einer weiteren Schule. Die Arbeiten an der „Indrayani-Grundschule" sollen im Februar 2010 beginnen. Bereits 2009 wurden 7.000 € an das Projekt überwiesen, damit die Renovierungsarbeiten zügig begonnen werden können. |
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Der 2. Jahrestag des Primary Education Program (PEP) wurde am 10.10.2009 festlich begangen |
Geduldig lassen die Kinder die endlosen Reden über sich ergehen |
Dann endlich sind auch sie an der Reihe: |
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Ausgabe von Winterkleidung, Schuhen, Büchern und sonstigem Schulbedarf |
Ehrung von Honoratioren des Kathmandutales, die einst Schüler in Kirtipur's Schulen waren |
Die Rektoren der 14 an PEP beteiligten Schulen und viele Lehrer nahmen an dem Jahrestag teil |
Rechenschaftsbericht 2009:
| Übertrag aus 2008 |
10.019,23 € |
| durch Spenden im Jahre 2009 erbrachter Betrag |
11.655,00 € |
| aus Mitteln des Vereins für den Bäckerei-Generator erbrachter Betrag |
700,00 € |
| aus Mitteln des Vereins für das Stipendienprogramm erbrachter Betrag |
2.000,00 € |
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an das Projekt
überwiesener Betrag, darin enthalten 7.000,00 € für das Indrayani-Projekt 2010 |
14.163,08 € |
| auf das Jahr 2009 werden übertragen |
10.211,15 € |
Für das Jahr 2010 sind bereits Stipendien in Höhe von 5.500,00 € zugesagt.
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Aus unserem Jahresbericht 2008:
Auch in Nepal leiden Kinder am stärksten
unter der Armut in den Familien. 25-30% der Kinder können aus
wirtschaftlichen Gründen keine Schule besuchen oder die fünfjährige
Grundschule nicht abschließen. Den Familien fehlt oft das Geld für
Schulkleidung, Bücher, Schreibmaterial usw. Stattdessen werden die
Kinder häufig zu schwerster Arbeit in häuslichen Teppichmanufakturen, in
Webereien, in der Landwirtschaft und in Ziegelwerken herangezogen. Durch
ein Stipendien-Programm wollen wir Mädchen und Jungen aus besonders
benachteiligten Familien in der Gemeinde Kirtipur den Besuch einer
staatlichen Grundschule und den Abschluss der fünfjährigen
'Primar-Stufe' ermöglichen.
Mit dem Stipendium von 100 € pro Kind und Jahr werden sämtliche mit dem Schulbesuch zusammenhängenden Kosten, einschließlich Kleidung und Schuhe, abgedeckt. Zur Steuerung und Verwaltung der Stipendien wurde ein Komitee gegründet, dem sieben Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kirtipur angehören. Die Auswahl der zu fördernden Kinder sowie die finanziellen Bedingungen sind in einer Satzung geregelt. Alle erforderlichen Anschaffungen werden von Mitgliedern des Komitees bei örtlichen Handwerkern und Händlern getätigt. Die Familien selbst haben keinen Zugang zu den Fördergeldern. Unser Verein unterstützt das Programm jährlich mit 2.000 Euro, das sind die Stipendien für 20 Kinder. Die Förderung weiterer Kinder wird ausschließlich aus den vom Projektleiter eingeworbenen Spenden finanziert. 2008 konnten dank der zahlreich eingegangenen Spenden bereits insgesamt 40 Kinder gefördert werden. Da die Resonanz auf unser neues Projekt bei den Spendern unerwartet positiv war, werden mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 weitere 15 Kinder in das Programm aufgenommen. Insgesamt erhalten dann 55 Schüler und Schülerinnen ein Stipendium. Dank der hohen Spendenbereitschaft und der dadurch möglichen Rücklagenbildung hoffen wir, die Förderung aller 55 Kinder über die gesamte fünfjährige Grundschulzeit sichern zu können. |
Rechenschaftsbericht:
| Übertrag aus 2007 (aus dem Bäckerei-Programm) |
1.261,23 € |
| durch Spenden erbrachter Betrag |
10.830,00 € |
| aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag |
2.000,00 € |
| an das Projekt überwiesener Betrag |
4.072,00 € |
| auf das Jahr 2009 werden übertragen |
10.019,23 € |
Für das Jahr 2009 sind bereits Stipendien in Höhe von 5.500,00 € zugesagt.
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Begründung unseres neuen Projektes in Nepal Wie in den meisten der armen Entwicklungsländer leiden auch in Nepal die Kinder häufig am Stärksten unter der wirtschaftlichen Situation in den Familien, in denen pro Kopf durchschnittlich nicht mehr als 1 US$ pro Tag für den Lebensunterhalt zur Verfügung steht. Trotz der seit einigen Jahren eingeführten Schulpflicht für die 6- bis 11-Jährigen zeigen die internationalen Statistiken der Weltorganisationen aber, dass nach wie vor 25 - 30% der Kinder aus wirtschaftlichen Gründen keine Schule besuchen können. Insgesamt können weniger als zwei Drittel der Mädchen eine Grundschule besuchen und vor allem Schülerinnen aus ländlichen Gebieten bilden den niedrigsten Prozentsatz an der Teilnahme am Unterricht. Zwar beträgt die Einschulungsrate in die Grundschulen derzeit bei Jungen etwa 85% und bei den Mädchen ca. 75%, aber nur ca. 50% aller Grundschüler schließen den 5-jährigen 'Primary-Level' auch tatsächlich ab. In den Familien fehlt insbesondere bei mehreren Kindern oft das Geld für die obligatorische Schulkleidung, Bücher und Schreibmaterial usw.. Statt dessen werden die Kinder häufig zu schwerster Kinderarbeit in häuslichen Teppichmanufakturen, in Webereien, in der Landwirtschaft und in Ziegelwerken herangezogen. Im Rahmen eines speziellen Stipendien-Programms wollen wir Mädchen und Jungen aus besonders benachteiligten Familien in der Gemeinde Kirtipur den Besuch einer staatlichen Grundschule und den Abschluss der 5-jährigen 'Primär-Stufe' ermöglichen und damit einen weiteren wirkungsvollen Beitrag leisten zur Linderung der Armut in diesem historischen Ort im südlichen Kathmandutal. Mit dem Stipendium sollen sämtliche durch den Besuch der Grundschule verursachten Kosten abgedeckt werden, und zwar jährlich: |
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Stand: Mai 2008 |
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Bei Berücksichtigung der Wechselkurse bei Projektbeginn heißt das: Mit nur 100 Euro pro Jahr können wir für ein Kind die Voraussetzung für eine bessere Zukunft schaffen!! |
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Die wesentlichen Festlegungen sind: |
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Bezüglich der Auswahl der zu fördernden Kinder ist festgelegt, dass die (mindestens 50%) Mädchen und die Jungen aus sozial besonders benachteiligten Familien, vorzugsweise mit alleinstehenden Müttern, bzw. aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen (unterste Kasten, 'Unberührbare' usw.) stammen sollen. Bei der Auswahlentscheidung werden die in den umliegenden Dörfern tätigen so genannten 'Mütter-Gruppen (Aamah Samuha)' beteiligt, die sich vor allem für besonders arme Familien sozial engagieren. Beteiligt werden zudem die Leiter der staatlichen Schulen in der Gemeinde, die meist über einen guten Überblick über bestehende Notlagen verfügen. Das Bürgerkomitee verwaltet die jährlich für die Kinder nach Nepal zu überweisenden Stipendienbeträge. In keinem Fall werden Gelder aus dem Programm an die betroffenen Familien bar ausgezahlt. Statt dessen sorgt das Komitee dafür, dass möglichst alle Anschaffungen für die Kinder bei örtlichen Handwerkern (Schneidern, Schuhmachern) bzw. Händlern erfolgen und gleicht die Rechnungen dafür unmittelbar aus. So kann eine optimale Wirksamkeit unserer Spendengelder sichergestellt werden. Zu allen im Programm geförderten Kindern übermittelt das Komitee die wichtigsten persönlichen Daten sowie ein Foto.
Die vollständige Satzung
des Bürgerkomitees in einer deutschen Übersetzung finden Sie hier: |
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Das Bürgerkomitee zur Steuerung unseres Stipendien-Programms: |
vorläufiger Rechenschaftsbericht:
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Übertrag von 2007: |
1.261,23 € |
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durch Spenden erbrachter Betrag: |
1.000,00 € |
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aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag: |
2.000,00 € |
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An das Bürgerkomitee überwiesener Betrag: |
4.000,00 € |
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vorläufiger Übertrag auf 2009: |
261,23 € |
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Der Verein "Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf e.V." unterstützt das Stipendien-Programm mit einem jährlichen Grundbetrag, mit dem die dauerhafte Förderung eines Teils der Kinder während der gesamten Grundschulzeit von 5 Jahren gesichert werden kann. Die gesamte darüber hinausgehende Förderung weiterer Mädchen und Jungen aus der Gemeinde Kirtipur basiert auf Ihren Spenden. Aus der Grundförderung des Vereins und den Spenden wird ein Fond gebildet, dessen Höhe unter Berücksichtigung der erforderlichen Rücklagen letztlich über die Anzahl der zu fördernden Kinder entscheidet. Grundförderung durch den Verein und erste Spenden haben ermöglicht, zu Beginn des Programms im Mai 2008 bereits 40 Kindern ein Stipendium zu gewähren. Diese Kinder wurden durch das Bürgerkomitee nach den Regeln der Programm-Statuten ausgewählt. |
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