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 Projekte Ukraine 

Rehabilitationszentrum Nazaret
für Alkohol- und Drogenabhängige und Aids-Infizierte
bei Drohobyč, West-Ukraine

Aus unserem Jahresbericht 2009

Im Jahr 2004 wurde mit dem Zentrum Nazaret eine nichtstaatliche Einrichtung für Drogen- und Alkoholabhängige sowie HIV-positive Patienten in der West-Ukraine geschaffen. Die Anlage wird von Freiwilligen und auch von Patienten mit Hilfe von Spendengeldern ständig erweitert. Bis heute haben weit mehr als 100 Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religion oder wirtschaftlicher Situation die Rehabilitation durchlaufen. 90 % von ihnen sind obdachlos, sie werden auch nach der Rehabilitation von ihren Angehörigen meist nicht mehr angenommen.

Der Gebäudekomplex liegt mitten im Wald, auf einem ehemaligen Militärgelände mit über 70 weitgehend verfallenen Gebäuden. Er wird ständig erweitert. Hierfür wurde im Jahr 2009 mit unserer Unterstützung Baumaterial und Werkzeuge gekauft. Auch die 2008 mit unserer Hilfe angeschaffte Presse zur Herstellung von Bausteinen ist für den Ausbau von großem Nutzen.

Auf dem Gelände werden bisher schon einige Kühe, Schweine und Hühner für die Selbstversorgung gehalten. In einem eigenen Gebäudetrakt soll nun eine Schweinezucht aufgebaut werden, von der sich die Verantwortlichen einen  wirtschaftlichen Erfolg versprechen. Zusammen mit drei jungen belgischen Freiwilligen des Internationalen Bauordens, zwei sind auf dem Foto zu sehen, konnte Dr. Ernst Lüdemann im Juli 2009 den ersten Bauabschnitt des Schweinestalls fertig stellen.


Die künftigen Schweinställe vor der Sanierung
mit Bergen von Sägemehl


Fleißige Helferinnen aus Belgien:
Die Räume sind gefegt und gereinigt

Rechenschaftsbericht:

Übertrag aus 2008

254,00 €

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

2.000,00 €

Spende der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft

1.000,00

an das Projekt überwiesener Betrag

3.000,00 €

auf das Jahr 2010 werden übertragen

245,00 €


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Aus unserem Jahresbericht 2008

Im Jahr 2004 wurde mit dem Zentrum Nazaret eine nichtstaatliche Einrichtung für Drogen- und Alkoholabhängige sowie HIV-positive Patienten in der West-Ukraine geschaffen. Die Anlage wird von Freiwilligen und auch von Patienten mit Hilfe von Spendengeldern ständig erweitert. Bis heute haben weit mehr als 100 Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religion oder wirtschaftlicher Situation die Rehabilitation

durchlaufen. 90 % von ihnen sind obdachlos, sie werden auch nach der Rehabilitation von ihren Angehörigen nicht mehr angenommen. Der Gebäudekomplex liegt mitten im Wald, auf einem ehemaligen Militärgelände, und wird ständig erweitert. im Jahr 2008 trug unser Verein zum Kauf einer Äste-Zerkleinerungsmaschine bei. Damit konnte den meist körperlich sehr geschwächten Menschen die mühsame Arbeit erleichtert werden, die auf Holzbasis eingerichtete Zentralheizung zu bestücken.
Wie geplant wurde 2008 mit dem Aufbau einer Werkstatt begonnen, in der die Rehabilitanden eine Grundausbildung im Bauwesen erwerben können und zudem Baumaterialien für den Eigenbedarf und zum Verkauf hergestellt werden. Mit Unterstützung unseres Vereins und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft wurde im Herbst eine gebrauchte Presse zur Herstellung von Bausteinen gekauft. Bis zum Jahresende konnten bereits 250 Steine produziert werden. Auf Grund der aktuellen Finanz- und Immobilienkrise, die die Ukraine massiv betrifft, ist zwar die Nachfrage nach Baumaterialien eingebrochen, die Werkstatt wird aber auf jeden Fall bei der Instandhaltung und beim weiteren Ausbau des Zentrums von Nutzen sein.

Rechenschaftsbericht:

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

2.000,00 €

aus Spenden erbrachter Betrag

245,00

an das Projekt überwiesener Betrag

2.000,00 €

auf das Jahr 2009 werden übertragen

245,00 €


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Aus unserem Jahresbericht 2007

Im Jahr 2004 wurde mit dem Zentrum Nazaret eine nichtstaatliche Einrichtung für Drogen- und Alkoholabhängige sowie HIV-positive Patienten in der West-Ukraine geschaffen. Die Anlage wird von Freiwilligen und auch von Patienten mit Hilfe von Spendengeldern ständig erweitert. Bis heute haben über 100 Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religion oder wirtschaftlicher Situation die Rehabilitation durchlaufen. 90 % von ihnen sind obdachlos, sie werden auch nach der Rehabilitation von ihren Angehörigen nicht mehr angenommen. Der Gebäudekomplex liegt mitten im Wald, auf einem ehemaligen Militärgelände, und wird ständig erweitert. So wird im Winter 2007/08 mit Unterstützung der Weltbank eine Zentralheizung auf Holzbasis eingerichtet, die mit dem im Wald reichlich vorhandenen Abfallholz bestückt wird. Um den meist körperlich sehr geschwächten Patienten, die für die Beschaffung von Heizmaterial zuständig sind, die Arbeit zu erleichtern, hat unser Verein gemeinsam mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar eine Äste-Zerkleinerungsmaschine gekauft.

Das Projekt wird von unserem Verein weiter gefördert. So soll 2008 mit unserer Hilfe eine Werkstatt zur Herstellung von Baumaterialien errichtet werden. Die Patienten des Zentrums können hier die notwendigen Qualifikationen für solche Arbeiten erwerben und so auf dem Arbeitsmarkt bald Fuß fassen, denn auf Grund des derzeitigen Bau-Booms besteht in der Ukraine eine große Nachfrage nach Baumaterialien.

Der Bauorden mit Patienten des Rehabilitationszentrums

Pater Ihor Kozankevyč mit der Zerkleinerungsmaschine

 

Ordnungsgemäßer Rechnungsnachweis ist selbstverständlich

Rechenschaftsbericht:

aus Mitteln des Vereins erbrachter Betrag

2.000,00 €

aus Spenden der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft erbrachter Betrag

1.500,00

überwiesener Betrag

3.500,00 €


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Hilfe für Alkohol- und Drogenabhängige (AIDS-Infizierte)

Gemeinsam mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. begann die Hilfe zur Selbsthilfe im November ein Projekt zur Unterstützung des Zentrums Nazaret in der Westukraine. Verantwortlicher Partner dort ist Pater Ihor Kozankevyč von der Griechisch-Katholischen Kirche der Diözese Sambir-Drohobyč. Die Entwicklung der Alkoholepidemie, der Drogensucht und der AIDS-Infektionen in der Ukraine ist katastrophal. Das Zentrum Nazaret, das seine Arbeit im Jahre 2004 in einem alten verfallenen Militärgelände notdürftig begann und ständig mit freiwilligen Helfern, Sponsorengeldern und auch von den Patienten selbst ausgebaut und in Stand gesetzt wird, nimmt zur Rehabilitation alle auf, ohne Ansehen der Nationalität, Religion oder des wirtschaftlichen Niveaus. Bis heute haben über 100 Personen die Rehabilitation durchgemacht. Nach Nazaret kommen Personen aus der ganzen Ukraine. 90% von ihnen sind obdachlos, von ihren Angehörigen nicht mehr akzeptiert, nach Scheidungen, und oft schon nach wiederholt verbüßten Gefängnisstrafen.

Das Zentrum liegt mitten im Wald. Geheizt wird mit dem reichlich vorhandenen Abfallholz. Im Winter 2007/8 soll mit Unterstützung der Weltbank eine Zentralheizung auf Holzbasis errichtet werden.

Hauptgebäude

Nebengebäude

Als erste Nothilfe und Beginn eines Projekts, das die Selbsthilfe besonders fördern will, wurde im Dezember 2007 von der Hilfe zur Selbsthilfe und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft eine Äste-Zerkleinerungs-Maschine für insgesamt 3.500 EUR finanziert. Das Geld wurde vom Vorsitzenden der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft, Dr. Ernst Lüdemann, am 13. Dezember persönlich an Pater Taras Javors’kyj von der Caritas der Diözese Sambir-Drohobyč übergeben, der mit einem LKW nach Deutschland gekommen war und bei der Gelegenheit auch Weihnachtsspenden der ukrainischen Gemeinden und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft aufnahm. Dr. Lüdemann war im Juli 2007 persönlich in Nazaret und hat dort als Übersetzer und Helfer gemeinsam mit einer  Gruppe freiwilliger Helfer/innen der gemeinnützigen Organisation „Bauorden“ beim Ausbau des Zentrums mitgewirkt.

Mit dem Kauf der Äste-Zerkleinerungs-Maschine wird stundenlanges Sägen im Winter entfallen. Oft wurde diese Arbeit von Freiwilligen, aber immer auch von den Rehabilitanden selbst ausgeführt, die in einem schlechten physischen Zustand sind.

Dies ist nur der erste Schritt. In Nazaret soll 2008 eine Werkstatt zur Herstellung von Baumaterialien errichtet werden. In der Ukraine herrscht ein Bau-Boom. Deshalb wachsen die Preise für Baumaterialien ständig an, und es herrscht Mangel an ihnen. Mit dieser Werkstatt, in der zunächst Platten für den Straßenbelag hergestellt werden sollen, können die Klienten des Zentrums die notwendige Qualifikation rasch erwerben und selbst geplante Arbeiten ausführen.


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