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Unser Engagement in Weißrussland

 

Andere Projektländer  

 

Kinderdorf "Insel der Hoffnung"
bei Mogilew, Weißrussland

Projektbeginn:

Projektende:

 

2007

 

Projektbetreuung in Walldorf:

Heinz Blattmann,

Partner in Deutschland

Kleiderstube Walldorf e.V.,
Stephanus Missionsgemeinde in Speyer

Partner vor Ort

Dzmitry Kantsavenka, Leiter des Kinderdorfes

 

Aus unserem Jahresbericht  2009

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine) im Jahre 1986 wurden auch weite Teile Weißrusslands atomar verseucht. Noch heute leidet ein großer Teil der Bevölkerung unter den Spätfolgen. Die Zahl der behinderten Kinder hat stark zugenommen. Über Mogilew ist die Luft oft so schlecht, dass viele Menschen zudem an Atemwegserkrankungen leiden. Wie in vielen ehemaligen GUS-Staaten gibt es aber auch in Weißrussland für die Betroffenen kaum Hilfe. Für diese Kinder und ihre Familien ist eine Erholung in guter Luft im Wald besonders wichtig.
Vor einigen Jahren hat daher Pater Dzimitry Kantsavenka zusammen mit dem Christlichen Diakonischen Werk Stephanus in Speyer das Kinderdorf „Insel der Hoffnung“ bei Mogilew gegründet. Dank der finanziellen Unterstützung der Walldorfer Kleiderstube und unseres Vereins konnten seit 2008 viele freiwillige Helfer alle Häuser des Feriendorfes renovieren und außerdem die Sanitäranlagen und die  Krankenstation sanieren. Um Hilfsgüter, die das Projekt auch von dem Christlichen Diakonischen Werk Stephanus in Speyer erhält, besser lagern zu können, wurde inzwischen auf der Anlage eine Lagerhalle gebaut.
Im Sommer 2009 konnten sich bereits 730 Kinder aus ganz Weißrussland in der schönen Anlage erholen. Im Herbst wurden erstmals auch alte Menschen für einige Tage in das Feriendorf eingeladen. Für alle ist diese Anlage nicht nur eine Insel der Hoffnung, sondern ein großes Licht in ihrem sonst so tristen Alltag.

Rechenschaftsbericht 2009:

Spende der Walldorfer Kleiderstube

1.000,00 €

durch Spenden erbrachter Betrag

50,00 €

aus Vereinsmitteln erbrachter  Betrag

3.000,00 €

an das Projekt überwiesener Betrag

4.000,00 €

auf das Jahr 2010 werden übertragen

50,00 €

 

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Aus unserem Jahresbericht  2008

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine) im Jahre 1986 wurden   auch weite Teile Weißrusslands atomar verseucht. Noch heute leidet ein großer Teil der Bevölkerung unter den Folgen. So hat die Zahl der behinderten Kinder stark zugenommen. Wie in vielen ehemaligen GUS-Staaten gibt es aber auch in Weißrussland für die betroffenen Familien kaum Hilfe.
Vor einigen Jahren hat daher Pater Dzimitry Kantsavenka zusammen mit dem Christlichen Diakonischen Werk Stephanus in Speyer das Kinderdorf „Insel der Hoffnung“ bei Mogilew gegründet. Dank der finanziellen Unterstützung der Walldorfer Kleiderstube und unseres Vereins sind im Jahr 2008 die Renovierungs- und Bauarbeiten an den teilweise sehr maroden Gebäuden des Kinderdorfes gut voran gekommen. Viele freiwillige Helfer vor Ort haben dazu beigetragen, dass die Sanitäranlagen, die Krankenstation und einige der Ferienhäuser komplett renoviert werden konnten. Nun dürfen sich während der Sommermonate behinderte Kinder und ihre Eltern, immunschwache Kinder und Kinder mit psychischen Problemen in dieser Anlage erholen.
2009 soll in eines der Häuser eine Heizung eingebaut werden, so dass auch während der Wintermonate bis zu 27 Kinder und ihre Betreuer die Anlage nutzen können. Dringend erforderlich ist auch die komplette Renovierung und Neueinrichtung der Küche. Auf den Fotos ist der Zustand einer Toilette vor und nach der Renovierung zu sehen.
 

Im Jahre 2008 haben wir viel erreicht:

 Reparatur der Decken und Dächer, Isolation der Außenwände

 Renovierung der Innenräume

Unsere Pläne für 2009:

Rollstuhlrampe am Eingang zum Erste-Hilfe-Haus

Erneuerung des Haupteingangs

 

Rechenschaftsbericht 2008:

Spende der Walldorfer Kleiderstube

1.000,00 €

aus Vereinsmitteln erbrachter  Betrag

2.000,00 €

an das Projekt überwiesener Betrag

3.000,00 €

 

 

Aus unserem Jahresbericht  2007

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine) im Jahre 1986 hat auch weite Gebiete Weißrusslands atomar verseucht. Die Bevölkerung leidet noch immer  unter den Folgen. So hat die Zahl der behinderten Kinder stark zugenommen. Wie in den meisten ehemaligen GUS-Staaten gibt es aber auch in Weißrussland kaum staatliche Unterstützung für die betroffenen Familien.

Gemeinsam mit der Kleiderstube Walldorf wollen wir hier helfen. Pater Dzimitry Kantsavenka hat, unterstützt von dem Christlichen Diakonischen Werk Stephanus in Speyer, das Kinderdorf „Insel der Hoffnung“ bei Mogilew gegründet. Hier können sich im Sommer behinderte Kinder und ihre Eltern, immunschwache Kinder und auch solche mit psychischen Problemen erholen. Gebäude und Außenanlagen befinden sich allerdings in einem sehr schlechten Zustand. So braucht die medizinische Station eine Rollstuhlrampe, Behindertentoiletten und Duschen fehlen fast ganz. Auch die marode Inneneinrichtung der Häuser muss nach und nach erneuert werden. Die Kleiderstube hat dafür bereits € 3.000 überbringen lassen. Sie erwägt auch, die Kosten für eine psychologisch geschulte Kraft zu übernehmen. Mit der finanziellen Hilfe unseres Vereins sollen die Renovierungsarbeiten, mit denen bereits im Sommer begonnen wurde, vorangebracht werden.

Alle fassen mit an, die desolaten Gebäude im Kinderdorf zu renovieren
und die Anlage wieder in einen menschenwürdigen Zustand zu versetzen

Rechenschaftsbericht:

im Jahre 2007 aus Vereinsmitteln erbrachter  Betrag

2.000,00 €

 

 Ein neues Projekt in 2007

Das Kinderdorf "Insel der Hoffnung"  in Weißrussland (Belarus) ist eine Erholungsstätte für behinderte Kinder und deren Eltern, Kinder mit psychischen Problemen und für immunschwache und kranke Kinder. Es wird durch die 'Stephanus Missionsgemeinde in Speyer' betreut, in der sich auch unser Mitglied, die Kleiderstube Walldorf, maßgeblich engagiert.

Das Dorf liegt mitten in einem Wald, sodass Kinder und Erwachsene die gute Luft genießen können.

 

Projektziele des Kinderdorfes:

  • Verbesserung der Gesundheit und Erholung für schwer behinderte Kinder und Kinder mit schwachen Immunsystem unter medizinischer Betreuung

  • Re-Integration in die Gesellschaft, Rehabilitation und Problembewältigung

  • seelische und psychologische Betreuung der Eltern von behinderten Kinder

  • Verbesserung der Gesundheit, Erholung und Förderung der Waisenkinder

  • Gegenwirken der Kriminalität unter Kindern aus Kinderheimen und

  • Hilfe bei der Beseitigung schlechter Gewohnheiten (wie Rauchen, Trinken usw.)

Zielgruppe:

  • Waisenkinder im Alter von 8 bis 16 Jahren, die in Kinderheimen und Schul-Internaten der Republik Belarus wohnen

  • Behinderte Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 21 Jahren

  • Immunschwache und kranke Kinder im Alter von 8 bis 18 Jahren

  • Eltern von behinderten Kindern

An den Häusern und der gesamten Anlage müssen dringend Renovierungen vorgenommen werden, wie z. B.:

  • 1 Rollstuhlrampe für die medizinische Station

  • zusätzliche Duschen und Toiletten für einige Zimmer

  • (die sanitären Einrichtungen sind in sehr schlechtem Zustand)

  • eine behindertengerechte Toilette,

  • sowie Toiletten und Duschen für die Mitarbeiter, (die sanitären Einrichtungen sind in einem sehr schlechtem Zustand)

(Die erforderlichen Maßnahmen sind in den folgend dargestellten Skizzen 'rot' dargestellt)

                  

Die Kleiderstube Walldorf hat sich zum Ziel gesetzt, diese Renovierungsarbeiten, zu denen detaillierte, aber sehr bescheidene Kostenaufstellungen vorgelegt wurden, nach Kräften zu unterstützen.

Auch die Inneneinrichtung der Räume wird erneuert werden müssen, sodass dieses Projekt sicher über einige Jahre die Unterstützung der Kleiderstube benötigt. Es wird auch erwogen die Kosten für eine psychologisch geschulte Kraft zu übernehmen, denn viele der Kinder, die in das Dorf kommen, haben große psychische Probleme.

 

Im Jahr 2007 werden 5.000 Euro für die ersten Renovierungsarbeiten zur Verfügung gestellt. Davon trägt die Kleiderstube Walldorf 3.000 Euro.  Der Verein Hilfe zur Selbsthilfe hat sich entschieden, weitere 2.000 Euro zur Verfügung zu stellen und sich nach Vorlage der Rechnungen für die ersten Bauabschnitte auch im Jahr 2008 an der Hilfe für weitere Bauabschnitte im Kinderdorf "Insel der Hoffnung"  zu beteiligen.

 


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