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Kinderdorf
"Insel der Hoffnung"
bei Mogilew, Weißrussland
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Aus unserem Jahresheft 2012 |
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In den letzten fünf Jahren haben wir mit über 24.500 Euro geholfen ein Feriendorf zu renovieren und teilweise neu aufzubauen. In Weißrussland leiden heute noch viele Menschen an den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Die Zahl der behinderten Kinder hat zugenommen und vielen dieser Kinder und ihren Familien ist das Feriendorf eine Insel der Hoffnung geworden. Hier konnten allein im Sommer 2011 730 Kinder, darunter auch viele krebskranke Kinder aus einem Hospiz und ihre Familien Urlaub machen und unbeschwerte Tage genießen. Für viele war es der erste Urlaub in ihrem Leben. Ein 18 jähriger Junge im Rollstuhl konnte zum ersten Mal nach 30 Monaten die Wohnung verlassen. Nachdem in dem Ferienheim auch noch eine Zentralheizung eingebaut werden konnte, kann sie auch außerhalb der Ferien genutzt werden, was schon vielen Senioren zu Gute kam. Nachdem die Renovierungsarbeiten alle abgeschlossen sind, werden hier sicher auch ohne unsere Hilfe in den nächsten Jahren noch viele Freizeiten durchgeführt werden. |
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Eine kleine Gruppe Ferienkinder mit ihren Familien |
Beliebter Treffpunkt: das Schiff – auch für Kinder im Rollstuhl |
Das Projekt ist damit abgeschlossen
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Aus unserem Jahresbericht 2010 Ein großer Teil der Bevölkerung Weißrusslands leidet heute noch unter den Spätfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, durch die auch das Land teilweise atomar verseucht wurde. Die Zahl der behinderten Kinder hat stark zugenommen. Über Mogilew ist die Luft wegen der Industrieabgase oft so schlecht, dass viele Menschen außerdem an Atemwegserkrankungen leiden. Für die Betroffenen gibt es vom Staat kaum Hilfe, darum ist für diese Kinder und ihre Familien eine Erholung in guter Luft im Wald besonders wichtig. Da ist das von Pater Dzimitry Kantsanvenko vor einigen Jahren gegründete Feriendorf eine echte Insel der Hoffnung. Im Sommer 2010 konnten sich wieder 700 Kinder und ihre Familien oder Betreuer in der |
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Anlage erholen. Für sehr viele Teilnehmer ist es der erste Urlaub in ihrem Leben und somit eine ganz neue und -wie wir meinen- sehr wichtige Lebenserfahrung, die ihnen hoffentlich viel Kraft gibt. Mit der finanziellen Unterstützung der Walldorfer Kleiderstube und unseres Vereins sind inzwischen alle Häuser des Feriendorfes renoviert. Eine Lagerhalle für Hilfsgüter wurde gebaut, und die Außenanlagen komplett fertig gestellt. Ein Gästehaus und ein Gebetshaus sind im Entstehen. Um die Anlage auch im Winter nutzen zu können, und somit mehr Menschen eine Erholung zu ermöglichen, ist nun noch der Einbau einer Zentralheizung geplant. Ein weiteres Anliegen ist es, dass sich außerhalb der Schulferien dort auch Senioren erholen, die oft nicht die finanziellen Mittel haben, ihre Wohnungen im Winter etwas zu heizen. |
Finanzübersicht:
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Aus unserem Jahresbericht 2009 |
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Nach der Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl (Ukraine) im Jahre 1986 wurden auch weite Teile
Weißrusslands atomar verseucht. Noch heute leidet ein großer Teil der
Bevölkerung unter den Spätfolgen. Die Zahl der behinderten Kinder hat stark
zugenommen. Über Mogilew ist die Luft oft so schlecht, dass viele Menschen
zudem an Atemwegserkrankungen leiden. Wie in vielen ehemaligen GUS-Staaten
gibt es aber auch in Weißrussland für die Betroffenen kaum Hilfe. Für diese
Kinder und ihre Familien ist eine Erholung in guter Luft im Wald besonders
wichtig. |
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Rechenschaftsbericht 2009:
| Spende der Walldorfer Kleiderstube |
1.000,00 € |
| durch Spenden erbrachter Betrag |
50,00 € |
| aus Vereinsmitteln erbrachter Betrag |
3.000,00 € |
| an das Projekt überwiesener Betrag |
4.000,00 € |
| auf das Jahr 2010 werden übertragen |
50,00 € |
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Aus unserem Jahresbericht 2008 |
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Nach der Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl (Ukraine) im Jahre 1986 wurden auch weite Teile
Weißrusslands atomar verseucht. Noch heute leidet ein großer Teil der
Bevölkerung unter den Folgen. So hat die Zahl der behinderten Kinder stark
zugenommen. Wie in vielen ehemaligen GUS-Staaten gibt es aber auch in
Weißrussland für die betroffenen Familien kaum Hilfe. |
Im Jahre 2008 haben wir viel erreicht:
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Reparatur der Decken und Dächer, Isolation der Außenwände |
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Renovierung der Innenräume |
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Unsere Pläne für 2009:
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Rollstuhlrampe am Eingang zum Erste-Hilfe-Haus |
Erneuerung des Haupteingangs |
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Rechenschaftsbericht 2008:
| Spende der Walldorfer Kleiderstube |
1.000,00 € |
| aus Vereinsmitteln erbrachter Betrag |
2.000,00 € |
| an das Projekt überwiesener Betrag |
3.000,00 € |
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Aus unserem Jahresbericht 2007 |
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Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine) im Jahre 1986 hat auch weite Gebiete Weißrusslands atomar verseucht. Die Bevölkerung leidet noch immer unter den Folgen. So hat die Zahl der behinderten Kinder stark zugenommen. Wie in den meisten ehemaligen GUS-Staaten gibt es aber auch in Weißrussland kaum staatliche Unterstützung für die betroffenen Familien. Gemeinsam mit der Kleiderstube Walldorf wollen wir hier helfen. Pater Dzimitry Kantsavenka hat, unterstützt von dem Christlichen Diakonischen Werk Stephanus in Speyer, das Kinderdorf „Insel der Hoffnung“ bei Mogilew gegründet. Hier können sich im Sommer behinderte Kinder und ihre Eltern, immunschwache Kinder und auch solche mit psychischen Problemen erholen. Gebäude und Außenanlagen befinden sich allerdings in einem sehr schlechten Zustand. So braucht die medizinische Station eine Rollstuhlrampe, Behindertentoiletten und Duschen fehlen fast ganz. Auch die marode Inneneinrichtung der Häuser muss nach und nach erneuert werden. Die Kleiderstube hat dafür bereits € 3.000 überbringen lassen. Sie erwägt auch, die Kosten für eine psychologisch geschulte Kraft zu übernehmen. Mit der finanziellen Hilfe unseres Vereins sollen die Renovierungsarbeiten, mit denen bereits im Sommer begonnen wurde, vorangebracht werden. |
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Alle fassen mit an, die desolaten
Gebäude im Kinderdorf zu renovieren |
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Rechenschaftsbericht:
| im Jahre 2007 aus Vereinsmitteln erbrachter Betrag |
2.000,00 € |
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